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Er stieß nicht nur den Queue

Seit mehr als drei Wochen kam der Mann fast jeden Tag zum Billard. Schon bei seinem ersten Besuch hatten sich unsere Blicke gefährlich gekreuzt. Schade, er erwies sich als ziemlich einsilbig. Ich hatte so nur manchmal Gelegenheit, ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Von Tag zu Tag wurde allerdings deutlicher, dass er mich regelrecht mit den Augen auszog, und ich erwischte mich bei den kühnsten Gedanken. Wenn ich ihn zuweilen bei seinem Spiel beobachtete, gingen mir so manche Bewegungen von ihm unter die Haut. Stand er in der richtigen Position, bildete ich mir sogar ein, seinen Schwanz unter der Hose liegen zu sehen. Das alles geschah zu einer Zeit, da ich schon mehrere Monate ein ziemlich frustrierendes Singledasein fristete. Verrückt, den ganzen Tag und bis mitten in die Nacht hinein gab es viele interessante Männer in meinem florierenden Lokal und dann war ich auf dem Heimweg ganz allein. Wenn ich mich in der Badewanne oder im Bett mit meinen eigenen Händen begnügen musste, dachte ich neuerdings immer an den geheimnisvollen Mann, der kam, sein Spiel machte und wieder verschwand. Seine Blicke trafen mich beinahe immer körperlich.

Eines Tages hatte ich an der Theke mal wieder eine Aushilfe. Die vergatterte ich, sofort ein Schild an die Tür zu hängen "Aus technischen Gründen geschlossen", wenn der Mann meiner Begierde gekommen war und sich ins Billardzimmer begeben hatte. Es klappte. Der Mann merkte gar nicht, dass er nach einer Zeit der einzige Gast war. Rasch nahm ich eine Dusche. In Gedanken an ihn konnte ich es mir nicht verkneifen, mir wenigstens eine kleine Husche abzukitzeln. In meinen teuersten Duft hüllte ich mich und legte meine blauen Dessous an. Lange Handschuhe und ein Strumpfband in der gleichen Farbe hatte ich auch. Ein Queue hatte ich mir mitgenommen. Gut abgewaschen ließ ich es in meinem körpereigenen Duft baden.
Als ich mich vergewissert hatte, dass mein Laden wirklich bis auf den Mann leer war, schritt ich in meiner verführerischen Aufmachung durch die Tür und sofort ganz dicht auf ihn zu. Das Queue mit dem unmissverständlichen Duft kam genau unter seine Nase. Schwer von Begriff war er nicht. Deutlich sog er das Bukett mit den Nüstern ein.

Ich drehte mich, nicht etwa um wirklich zu spielen, sondern ihn mit meinem knackigen Po zu verführen. Der winzige Fummel, den ich da auf den Hüften hatte, ging nur wie ein Band durch die Pospalte. Ich hatte mich zuvor im Spiegel daran erfreut, wie stramm die Backen lockten. Der Mann war augenblicklich überrollt. Ich kannte noch nicht mal seinen Namen, da flirteten unsere Zungen bereits heftig. Weit schob ich ihm meine entgegen. Ein Zeichen wollte ich ihm damit geben, wonach mir war. Ich ließ die Zungenspitze an seinen Lippen kreisen. Deutlich spürte ich an meinem Hintern, wie ein mächtiger Aufstand seine Hose ausbeulte. Er machte kein Geheimnis daraus, sondern drängte mir seine unmissverständliche Gefühlaufwallung ungestüm entgegen.

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