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Der potente Dekorateur

Für den Tag, an dem der Dekorateur kommen sollte, um in meiner neuen Wohnung alle Gardinen und Vorhänge anzubringen, nahm ich mir von der Firma frei. Ich wollte es nicht der Nachbarin überlassen, diese Arbeiten zu überwachen. Für Gardinen hatte ich einen Spleen. Die mussten schon ganz nach meinen Vorstellungen hängen.
Der Mann überraschte mich. Was für ein Mann! Er kam fast eine Stunde früher, als ich mit seinem Chef vereinbart hatte. Ich hatte nur den Badenmantel übergeworfen, um an der Tür zu schauen, wer mich so früh störte. Er war es. Ich ließ ihn ein und meckerte erst mal, dass man eine Frau nicht so vorzeitig überfallen kann.

Rasch warf ich die Tagesdecke über mein Bett, weil er an den Schlafzimmerfenstern anfangen sollte. Ich fühlte mich ein bisschen unwohl, weil ich immer noch im Bademantel vor dem Mann herumturnte. Offensichtlich achtete er auch auf jede Bewegung. Schnell fragte ich ihn noch, ob er mit mir dann frühstücken wollte, und verzog mich erst mal ins Bad. Ich weiß nicht, ob Pussy mal durch des Schlitz des Bademantel nach dem Mann geschaut hatte. Jedenfalls zeigte sie sich unter den warmen Wasserstrahlen sehr aufgeregt und bedürftig. Es dauerte nicht lange, bis sie regelrecht bettelte. So ein langes Schaumbad hatte sie lange nicht bekommen. Nun schrie sie nach mehr. Mein Griff in den Spiegelschrank ging ins Leere. Dort, wo ich meinen Vibrator wusste, da war nichts. Sofort fiel mir mit Schrecken ein, das Dingelchen musste noch im Schlafzimmer auf dem Nachschrank liegen. Dahin hatte ich ihn am Abend gelegt, nachdem ich mich mit einer scharfen Lektüre vor Augen wunderschön verwöhnt hatte.

Dieser Dekorateur mußte mich auch bestimmt haben, als ich eines meiner raffiniertesten Hauskleider auswählte. Jetzt hielt ich es mir vor dem Spiegel an den nackten Körper und fand, dass ich vielleicht etwas übertrieb. Oben hatte es der süße Fetzen nicht leicht, meine beiden Schmuckstücke unterzubringen und einigermaßen zu bedecken. Unten störte mich für einen Moment der freche Schlitz. Ich wusste, der weiße String, den ich drunter zog, musste durchblitzen, wenn ich gegen das Licht zu stehen kam. Egal! Ich setzte alles auf eine Karte. Den Mann wollte ich unbedingt verführen. Schließlich war es meiner Freundin auch gelungen. Erst unlängst hatte er bei ihr die Vorhänge angebracht und sich von ihr verführen lassen.

Es wurde ein fröhliches Frühstück mit ihm. Ganz zielgerichtet horchte ich ihn auf scherzhafte Weise aus. Ich war zufrieden. Er war wirklich Single wie ich und gab auch durch die Blume zu, dass ihn sein Beruf zu allerhand Abenteuern verhalf. Als er erfuhr, dass ich die meiste Zeit als Reiseleiterin fungierte, unterstellte er mir mit Augenzwinkern, dass ich wohl dabei auch auf meine Kosten kommen konnte.
Ich war später mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Die Flachserei über Stunden verführte mich dazu, einfach zu sagen: "Holen Sie sich ihr Trinkgeld doch einfach selber."

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