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Mach mich richtig fertig

Mit mächtig schlechtem Gewissen erwartete ich die Rückkehr meines Verlobten. Über vier Wochen war er geschäftlich unterwegs gewesen, über den großen Teich und quer durch Europa. Eigentlich hatte er mir genug Arbeit zurückgelassen, denn wir wollten heiraten, wenn er zurück war, und ich hatte die ganzen Vorbereitungen fast allein zu bewältigen.
Bei einem Partyservice war ich dann von einer Minute auf die andere unter die Räder gekommen. Der Chef war der Mann, mit dem ich kurz vom dem Abitur mein erstes Mal gehabt hatte. Er war ein unvergessliches erstes Mal gewesen. Auseinander waren wir nur geraten, weil seine Eltern in eine andere Stadt umgezogen waren.

Nun hatten wir uns eben in dieser anderen Stadt wiedergetroffen. Ich konnte mir hinterher keine Rechenschaft geben, wie es alles gekommen war. Wir hatten uns in seinem Büro zuerst auf die Wangen und dann auf den Mund geküsst. Der verrückte Kerl hatte nach einem kleinen Wortspiel einfach seine Tür von innen verschlossen und war mir an die Wäsche gegangen. Ich war wie in Trance, als er mir auf dem Schreibtisch seinen Schwanz zwischen die Beine geschoben hatte. Sicher, es war die Wiedersehensfreude, aber ich litt auch schon wenigstens zwei Wochen unter Entzugserscheinungen, die meine eigenen Hände nur notdürftig übertünchen konnten. Mein Verstand hatte sich zwar gegen diese wilde Nummer im Büro gewehrt, aber mein Leib öffnete sich sehr bereitwillig und die Hormone schossen nur so. Beflügelt hatte mich dabei sicher die Erinnerung an unsere Jugendzeit, an den ersten Kuss, die erste Nummer auf der Parkbank und dann den herrlichen Sex bei jeder passenden Gelegenheit.

Dieser Mann war ja noch viel geschickter geworden. Er hatte seine Tür erst aufgeschlossen, als ich völlig geschafft von seinem Schreibtisch gerutscht war und ihm die fünf Finger einer Hand und von der zweiten noch einen gezeigt hatte. "Du bist wie früher ein wilder Hengst", raunte ich und trocknete verlegen mit dem Slip die Bahnen an meinem Hintern und an den Schenkeln. Das alles hatte sich einen Tag vor der Ankunft meines Verlobten abgespielt.

Mit meinem schlechten Gewissen hatte ich das Bedürfnis, ihm die ganz ausgehungerte Frau vorzuspielen. Ich ließ mich gar nicht erst vollkommen ausziehen, dachte nicht an ein Vorspiel. Nur ganz kurz blies ich seinen beeindruckenden Ständer. Dann ließ ich mich aufgelöst aufs Bett fallen und jammerte: "Mach schon ... ich sehne mich erst mal wahnsinnig nach einem Quickie. Wie kannst du mich auch so lange allein lassen, wo du mich so an regelmäßigen Sex gewöhnt hast. Weiß du, wie mich die Kleine da unten während der Wochen verrückt gemacht hat?"
Meine Nummer zog. Ich war sicher eine fantastische Schauspielerin. Er kaufte mir ab, wie wild ich war, und wie nötig ich es hatte. Na ja, vollkommen gespielt war es ja nun auch wieder nicht. Nötig hatte ich es eigentlich wirklich, auch wenn ich am Tage zuvor erst herrlich bedient worden war.

Lutz stürzte sich also von hinten auf mich und machte mir wirklich einen stürmischen Quickie. Zu meiner Verblüffung kam ich sogar. Vielleicht war das auch das schlechte Gewissen und mein Bemühen, die vollkommen Ausgehungerte zu spielen. Wir keuchten beide, als er mir seine heftige Ladung in den Leib geschossen hatte. Für mich dachte ich: ´Wenn jetzt etwas passiert ist, oder auch gestern, dann kommt kein Mensch dahinter, wer der Vater ist. ´ Amüsiert hat mich der Gedanke allerdings nicht.

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