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Ich dachte nur an seinen Schwanz

Seit mehr als einem Jahr bediente Ricardo in dem kleinen Bistro, in dem ich oft während der Mittagspause eine Kleinigkeit zu mir nahm und nach Feierabend gern ein Bier trank. Wochenlang hatten wir schon mit den Augen geflirtet und mitunter auch manchen gewagten Spruch losgelassen. Ich spürte genau, dass er sich mir ganz anpasste. Wenn ich ein bisschen kühn oder frech wurde, gab er mit gleicher Münze zurück. Aber keiner von uns wagte einen praktischen Schritt, nicht mal eine zufällige Berührung. Ihm konnte nicht verborgen bleiben, dass ich immer spitzer auf ihn wurde. Er brauchte sicher auch nicht all zuviel Scharfsinn dazu, den Hintergrund meines Begehrens zu erraten. Seit ich mit ihm ins Gespräch gekommen war, spukte immer so ein mächtiger dunkler Schwanz im meinem Hirn herum.

Ich hatte auch schon davon geträumt, ziemlich feucht geträumt sogar. Nicht nur zwischen den Schenkeln war ich feucht, als ich aus dem Schlaf aufschreckt war, weil er mich gerade in meiner Traumwelt geschwängert hatte. Ich war es zu der Zeit gar nicht gewöhnt, dass ich auf solche Phantasien so real reagieren konnte. Jedenfalls lag an diesem frühen Morgen auch mein Po auf einem feuchten Laken. Mit der Zeit beschäftigte mich Ricardo so, dass ich mich wie ein verliebter Backfisch benahm. Es dauerte nun auch nicht mehr lange, bis ich ihm ziemlich offene Avancen machte.
Eines Tages - ich trank mein Feierabendbier - hatte ich das hintergründige Wortgefecht wohl auf die Spitze getrieben. Er beugte sich zu mir herunter und flüsterte an meinem Ohr: "Gegen eins habe ich Feierabend. Wir können dann noch zusammen einen Absacker nehmen."

Das war ein Wort. Für mich war vollkommen klar, dass es in dieser Nacht geschehen würde, wenn er mich schon zu so später Stunde einlud. Für mich gab es kein Überlegen mehr. Einen wunderschönen Abend verbrachte ich mit mir allein in heller Vorfreude. Ich konnte das Kribbeln zwischen den Schamlippen und das feine Brennen an den Innenseiten der Schenkel nicht mehr unterdrücken aber auch nicht mehr aushalten. Ein scharfes Video legte ich in den Rekorder und umgab mich mit meinen schönsten Spielzeugen. Ich machte allerdings nur von dem Vibrator Gebrauch. Der hatte mich kaum zu einem Orgasmus gebracht, da klingelte es. Nur im Bademantel schlüpfte ich zur Tür. Uta war es, meine allerbeste Freundin.

Als sie vor mir stand, griff sie ahnungsvoll unter meinen Bademantel. Sie ahnte wohl, dass ich nackt darunter war. "Oh, da komme ich wohl gerade recht", jubelte sie und ging vor mir in die Knie. Richtig wild wurde ihre steife Zunge, als ich ihr von meinem bevorstehenden Treffen berichtete. Sie war ja selbst scharf auf Ricardo. Als sie mich mit ihrem fleißigen Mund auf Wolke sieben getrieben hatte, angelte sie zu meinem größten Dildo, schob ihn mir in die Pussy und raunte: "Du wirst sehen, der Dildo ist ein Zwerg gegen seinen Natürlichen."
Pünktlich um eins erschien ich im Bistro. Sie wollten gerade schließen. Ricardo geleitete den letzten Gast hinaus und wisperte: "Ich habe im Haus ein kleines Apartment. Wenn du möchtest, trinken wir unseren Champus dort."

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